Sonntag, 14. Juni 2009

Regenwetter

Die letzten Tage hier waren geprägt durch Regen, Regen und wieder Regen. Am Donnerstag waren wir in der Provinzhauptstadt zum Shoppen, das wollten wir eigentlich schon am Dienstag machen. Aber am Dienstag kam sintflutartiger Regen vom Himmel, da haben wir beschlossen, nicht auf die Autobahn zu fahren.
 
Am Freitag wollten wir einen Ausflug auf eine nahe Insel machen, wo es eine Statue einer Göttin zu besichtigen gibt, aber der Weg zur Statue war gesperrt, weil es - tadah - geregnet hat. Wir sind dann noch zu einem nahegelegenen Tempel gefahren, wo wir bis zu den Knöcheln im Wasser standen. Aber der Tempel war schön anzusehen und man hatte einen schönen Fernblick auf die wolkenverhangenen Berge.
 
Gestern hat es mal nicht geregnet, aber der Himmel sah häufig so aus, als würde er uns im nächsten Augenblick auf den Kopf fallen. Der Schirm war unser ständiger Begleiter, als wir die Mimosen-Insel umrundet haben. Naß waren wir gestern trotzdem, da die Luft unerträglich schwül, heiß und feucht war, und wir aus dem Schwitzen nicht mehr rausgekommen sind.
 
Heute wollten wir einen Ausflug zum Strand machen, ein anderer Strand als letzten Sonntag, aber draußen regnet es wieder und die Vorhersage sieht genauso schlecht aus wie der Regenradar, also bleiben wir zuhause.
 
Auch wenn der viele Regen manchmal nervt, so gehört er zur Regenzeit nun mal dazu. Und es hat dieses Jahr bisher 20% zuwenig geregnet, daher ist es ganz gut, daß der Regen nun endlich da ist und die Wasserreservoire endlich wieder aufgefüllt werden.
 

Mittwoch, 10. Juni 2009

Ein Krokodil in der Küche

Neulich kam Junior ganz aufgeregt zu mir und sagte: "guck mal, da ist ein Krokodil in der Küche"! Ich fragte "Ein Krokodil?" und er meinte nur, ich soll kommen und schauen. Er schleppte mich zur Küche und zeigte auf die Arbeitsplatte. Dort lagen für das Abendessen zwei lange, schlanke, dunkelgrüne Gurken, die im Gegenlicht tatsächlich so aussahen, wie Juniors kleines Stoff-Krokodil, das er aus Australien mitgebracht hat.
 
Ich erklärte ihm, daß das nur Gurken sind, und daß die hier in China etwas anders aussehen als in Deutschland. Und ich sagte ihm, daß wir keine Krokodile essen. ;-)
 

Sonntag, 7. Juni 2009

Fei Sha Beach

Heute haben wir einen Ausflug nach Fei Sha Beach gemacht, zu gut deutsch: Flugsand-Strand. Dies ist der schönste Strand hier in der Gegend. Das Wetter hat zwar nicht so mitgespielt, es war bewölkt und es gab auch einen kleinen Schauer, aber es war immer noch warm mit 29°C. Der Sand ist wie am Mittelmeer an der Adria, ein helles beige, die gleiche Körnung. Zwischen den hohen Bäumen am Rand des Stranden stehen die Souvenirverkäufer. 
 
Mit ca. 3,50€ Eintritt pro Person ist der Strand relativ teuer, außerdem fährt kaum ein Bus dorthin, so daß es nicht sehr voll war. Vermutlich spielte aber auch das Wetter eine Rolle. Trotzdem war es ein schöner Ausflug, Junior war kaum wieder aus dem Wasser zu bekommen. Die Stunde Anfahrt lohnt sich auf jeden Fall, wir werden bald wieder dort hinfahren!

Mittwoch, 3. Juni 2009

Schon wieder Besuch

Morgen kommen unsere nächsten Besucher. Sie kommen schon das dritte Mal her, es muß ihnen also hier gefallen haben! Sie haben ihren zweimonatigen Aufenthalt in Australien nun beendet und sind auf der Rückreise nach Deutschland. Was liegt da näher, als ein kleiner Zwischenstopp in Hong Kong!?
 
Sie kommen natürlich mit dem Flugzeug, zum Schwimmen ist es ja ein bißchen zu weit, aber ich hoffe, sie können den Flug nach dem Absturz im Atlantik trotzdem genießen. Es ist schrecklich, was da passiert ist, unvorstellbar, auch wir werden das nächste Mal vermutlich mit einem seltsamen Gefühl im Bauch in ein Flugzeug einsteigen, aber wie wir wissen, gehört das Flugzeug immer noch zu den sichersten Verkehrsmitteln der Welt.
 
Die nächsten Wochen ist auf jeden Fall kein Flug geplant, heute gilt es, die letzten Reste unserer Sanya-Reise aufzuräumen und die Wohnung für den Besuch herzurichten. Nebenbei gibt es noch ein Club-Meeting, wo ich die ersten Früchte meiner Arbeit als Webmaster präsentieren werde. Da habe ich auch noch eine Menge nicht ganz einfacher Arbeit vor mir, wie ich inzwischen festgestellt habe. Bleibt zu hoffen, daß das Wetter bald besser wird und es aufhört zu regnen, damit die Laune wieder steigt!