Dienstag, 16. Juni 2009

Beklaut!

Gestern Mittag wurde doch tatsächlich einem unserer Besucher der Geldbeutel gestohlen! Er war allein im Supermarkt, hat sich eine Flasche Cola gekauft. Nachdem er aus dem Supermarkt kam und sich auf eine Bank gesetzt hatte, um das Cola auszutrinken, war der Geldbeutel weg!
 
Es war für deutsche Verhältnisse nicht viel drin, etwa 50 EUR, dazu noch eine Kreditkarte, die wir schleunigst haben sperren lassen, aber wirklich wichtige Dinge wie zum Beispiel der Reisepaß mit dem Visum waren nicht dabei. Sehr ärgerlich ist das natürlich trotzdem.
 
Der Diebstahl passierte in einem Stadtviertel, das bekannt ist für viele Taschendiebe. Normalerweise treten diese aber nicht im Supermarkt auf, eher im Untergrundmarkt, wo viele Leute auf einem Haufen sind und das Gedränge groß ist.
Der Dieb wird sich in jedem Fall gefreut haben, 50 EUR sind hier eine Menge Geld, wovon man sicher einen halben bis ganzen Monat leben kann.

Sonntag, 14. Juni 2009

Regenwetter

Die letzten Tage hier waren geprägt durch Regen, Regen und wieder Regen. Am Donnerstag waren wir in der Provinzhauptstadt zum Shoppen, das wollten wir eigentlich schon am Dienstag machen. Aber am Dienstag kam sintflutartiger Regen vom Himmel, da haben wir beschlossen, nicht auf die Autobahn zu fahren.
 
Am Freitag wollten wir einen Ausflug auf eine nahe Insel machen, wo es eine Statue einer Göttin zu besichtigen gibt, aber der Weg zur Statue war gesperrt, weil es - tadah - geregnet hat. Wir sind dann noch zu einem nahegelegenen Tempel gefahren, wo wir bis zu den Knöcheln im Wasser standen. Aber der Tempel war schön anzusehen und man hatte einen schönen Fernblick auf die wolkenverhangenen Berge.
 
Gestern hat es mal nicht geregnet, aber der Himmel sah häufig so aus, als würde er uns im nächsten Augenblick auf den Kopf fallen. Der Schirm war unser ständiger Begleiter, als wir die Mimosen-Insel umrundet haben. Naß waren wir gestern trotzdem, da die Luft unerträglich schwül, heiß und feucht war, und wir aus dem Schwitzen nicht mehr rausgekommen sind.
 
Heute wollten wir einen Ausflug zum Strand machen, ein anderer Strand als letzten Sonntag, aber draußen regnet es wieder und die Vorhersage sieht genauso schlecht aus wie der Regenradar, also bleiben wir zuhause.
 
Auch wenn der viele Regen manchmal nervt, so gehört er zur Regenzeit nun mal dazu. Und es hat dieses Jahr bisher 20% zuwenig geregnet, daher ist es ganz gut, daß der Regen nun endlich da ist und die Wasserreservoire endlich wieder aufgefüllt werden.
 

Mittwoch, 10. Juni 2009

Ein Krokodil in der Küche

Neulich kam Junior ganz aufgeregt zu mir und sagte: "guck mal, da ist ein Krokodil in der Küche"! Ich fragte "Ein Krokodil?" und er meinte nur, ich soll kommen und schauen. Er schleppte mich zur Küche und zeigte auf die Arbeitsplatte. Dort lagen für das Abendessen zwei lange, schlanke, dunkelgrüne Gurken, die im Gegenlicht tatsächlich so aussahen, wie Juniors kleines Stoff-Krokodil, das er aus Australien mitgebracht hat.
 
Ich erklärte ihm, daß das nur Gurken sind, und daß die hier in China etwas anders aussehen als in Deutschland. Und ich sagte ihm, daß wir keine Krokodile essen. ;-)
 

Sonntag, 7. Juni 2009

Fei Sha Beach

Heute haben wir einen Ausflug nach Fei Sha Beach gemacht, zu gut deutsch: Flugsand-Strand. Dies ist der schönste Strand hier in der Gegend. Das Wetter hat zwar nicht so mitgespielt, es war bewölkt und es gab auch einen kleinen Schauer, aber es war immer noch warm mit 29°C. Der Sand ist wie am Mittelmeer an der Adria, ein helles beige, die gleiche Körnung. Zwischen den hohen Bäumen am Rand des Stranden stehen die Souvenirverkäufer. 
 
Mit ca. 3,50€ Eintritt pro Person ist der Strand relativ teuer, außerdem fährt kaum ein Bus dorthin, so daß es nicht sehr voll war. Vermutlich spielte aber auch das Wetter eine Rolle. Trotzdem war es ein schöner Ausflug, Junior war kaum wieder aus dem Wasser zu bekommen. Die Stunde Anfahrt lohnt sich auf jeden Fall, wir werden bald wieder dort hinfahren!